Projekt Fazit

Das Projekt „Re:Start in der Kultschule“ wurde vom
1. November 2019 bis 31. Dezember 2021 durchgeführt.

Das Projekt Re:Start.


Seit dem Start des Projektes am 1. November 2019 haben 57 Teilnehmer/-innen erfolgreich das Projekt durchlaufen. Ziel des Projektes war es, den Projektteilnehmenden und allen Interessierten die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine Integration in den (ersten) Arbeitsmarkt gelingen kann.

Ein besonderes Augenmerk legte Plan B mit seinen Kooperationspartnern darauf, dass die Integration der teilnehmenden Menschen aus Berlin-Lichtenberg im Projekt die aktive Teilhabe in der Gesellschaft, unter Wahrung der eigenen Identität, bedeutete. So entstanden aus dem Projekt heraus Ideen wie:

  • kulturelle Abende,
  • Sprachschule für Kinder,
  • kulturelle Begegnungen und
  • Netzwerke.

Im Rahmen einer Eingewöhnung wurden die Teilnehmenden an kulturelle Angebote herangeführt, um ein selbst bestimmendes Gruppengefühl zu erzeugen. Im Rahmen dieser Gruppenentwicklung sollten Teilnehmende Vertrauen aufbauen, um sich im geschützten Kreis von Gleichgesinnten zu öffnen. An diesem begleitenden Prozess wurden niederschwellig bewährte Qualifizierungsbausteine angedockt.

Die Qualifizierungsbausteine umfassten eine zielgerichtete Berufsorientierung sowie ein Kommunikations- und Bewerbungstraining. Im Anschluss erfolgt eine Schnupperwoche der Teilnehmenden in einem selbst gewählten Berufsfeld, dass zuvor in der Berufsorientierung vorgestellt wurde. Ergänzt wird die Hospitationsphase durch weiterführende Qualifizierungen in Form von Workshops und Coachings.

Das Programm innerhalb des Projektes Re:Start in der KULTSchule erstreckte sich über 13 Wochen. Auf Grund der zwischenzeitlich begonnenen Sanierung der Lichtenberger KULTSchule, wurde die Projektarbeit in den Räumen unserer Kooperationspartner wie Lyra Marzahn e.V., des Regionalen Kompetenzzentrums Berlin des Europäischen Bildungswerkes für Beruf und Gesellschaft, dem Lebensmut e. V. sowie in DIE ETAGE – Schule der darstellenden Künste e. V. durchgeführt.







Fazit.

Nach vorliegenden Rückmeldungen gelang es 35 % der Teilnehmenden auf dem 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Weitere 23 % konnten in Weiterbildungen vermittelt werden.

Alle Beteiligten waren vom Projekt und der Umsetzung (auch unter Corona) begeistert. Es gab für alle einen Mehrwert. Seien es die:

  • Erweiterung der sozialen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden,
  • gewonnen Arbeitsplätze, berufliche Perspektiven für die Teilnehmenden,
  • Arbeitnehmer für Partner,
  • neu entwickelte Weiterbildungsmaßnahmen für Partner,
  • Planung und Umsetzung weiterer Projekte der Partner.



Es ergaben sich vielschichtige Synergien, die sowohl uns als auch allen Beteiligten im Bezirk Lichtenberg nachhaltig positiv beeinflussen sollten.

Plan B Internetseite

Was heißt PEB?


PEB – mit lokalem Ansatz berufliche Kompetenzen erhöhen und erwerbslose Menschen auf ihrem Berufsweg unterstützen

Mit dem Programm „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ (PEB) werden innovative Modellprojekte gefördert, die zu einer Verbesserung der sozialen Integration und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Personen auf lokaler Ebene führen. Mit den Projekten werden die benachteiligten Personen in ihrem Lebensumfeld angesprochen, um ihre soziale und berufliche Integration zu erleichtern. Teilnehmer/innen sind Arbeitslose, auch Langzeitarbeitslose sowie Nichterwerbstätige ab 25 Jahre. Mindestens 20 Prozent der Teilnehmenden sollten 54 Jahre und älter sein.

Die Förderung wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Berlin zur Verfügung gestellt und in Kooperation mit den Bezirklichen Bündnissen für Wirtschaft und Arbeit umgesetzt.

Ziel des PEB Programmes


Wesentliche Ziele des Programms sind:

  • Beschäftigung auf lokaler Ebene fördern
  • die soziale Integration benachteiligter/arbeitsmarktferner Zielgruppen fördern
  • Stabilisierung von benachteiligten Zielgruppen und Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit am Arbeitsmarkt
  • Erhöhung der persönlichen Kompetenz der jeweiligen Zielgruppen
  • Förderung innovativer Modellprojekte
  • kleine und neue Projektträger an die Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds (ESF) heranführen
  • einen Beitrag zu den Querschnittszielen des ESF (Chancengleichheit von Frauen und Männern, Nachhaltigkeit und Berücksichtigung von Menschen mit Migrationshintergrund) leisten

Aufgrund des Modellcharakters sind verschiedene Ansätze zur Zielerreichung in den Projekten möglich. Es können eine Vielzahl von Methoden wie z. B. Beratung, sozialpädagogische Begleitung, praktische Erprobung, Coaching oder Workshops eingesetzt werden. Im Rahmen des Konzeptes können neue Konzepte getestet werden. Rahmenvorgaben für die Förderung bestehen hinsichtlich der betreffenden Zielgruppe, der Zielsetzung und Projektleistung. Dem Träger ist es freigestellt, die Rahmenvorgaben zur Umsetzung des Projektes zu präzisieren und eigen Akzente zu setzen, verschiedene Projektleistungen zu kombinieren.